Traditionelles Taekwon-Do Reutlingen
Traditionelles Taekwon-Do Reutlingen

Gesundheit

Das Ziel des Taekwon-Do ist es, den Körper und die Gedanken in einer ständigen Schulung zu unterwerfen. Man versucht die Lücke zwischen Wille, Gedanken und Körper zu schließen, um sich in diesem Zustand eine freie, geistige und körperliche Entfaltungsmöglichkeit zu geben.

Der Mensch hat meist wenig Herrschaft über seine Gedanken und seinen Willen, oft scheint er unbewusst seinen körperlichen Wünschen und eingeschliffenen Gewohnheiten unterworfen zu sein. Er ist kaum in der Lage, seinen Kopf für nur 20 Sekunden frei zu halten, denn sofort schießen ihm wieder unkontrollierte Gedanken in den Sinn.

 

Besäße man die Herrschaft über seine Gedanken, so hätte man unbegrenzte Fähigkeiten.

 

Ziel ist es nach Großmeister Kwon, eine Geisteshaltung zu erreichen, in der man sich von allen Dingen löst, die den Geist oder das intuitive Einsichtsvermögen des Menschen hindern und einengen. Zum Leben gehören Anteilnahme an der uns umgebenden Welt,  Polaritäten wie etwa Hass und Liebe, Zuneigung und Abscheu usw. gehören dazu.

Dennoch sollte jede Gemütsbewegung ausgeschaltet werden, da auch sie eine Voreingenommenheit bedeutet. Ziel ist es, den Menschen allmählich gänzlich zu "entleeren". Erst dieser Zustand, der gleichsam höchste Objektivität mit sich bringt und die Möglichkeit zu einem Denken, bar aller Vorraussetzungen schafft, setzt den Menschen instand, wahre Einsichten zu gewinnen.

 

Diesen Zustand der inneren Leere zu spüren, bzw. das völlige Aufgehen im Tun zu erreichen, nennt man Satori, im Westen besser bekannt als den Flow Effekt.

Kwon äußerte sich über das Satori folgendermaßen: "Satori ist eine wahre und nicht in Worte zu fassende Einsicht in das Wesen des Sein, ein unmittelbares Wissen aller Dinge in der Weise, dass man völlig mit ihnen eins wird. Durch dieses Einswerden wird man sich des eigenen Selbst noch stärker bewusst."

 

Folglich ist man weniger manipulierbar von eigenen unbewussten Gedanken und von der Welt im Außen, wie z.B. von anderen Menschen, Umwelteinflüssen und sonstigen krankmachenden Faktoren.

Man steht sozusagen in seiner eigenen Mitte!

 

So kann man sich während des Trainings von der Hektik des Alltags losreißen, abschalten, das Tun genießen und für sich selbst dasein.

 

 

Taekwondo aus sportmedizinischer Sicht

 

Von Dr. med. Ralph Jörg Aman, Leiter der Taekwon-Do Schule Kulmbach www.taekwon-do-kulmbach.de

 

Dr. Ralph Aman ist von Beruf Facharzt für Orthopädie, Sportmedizin und Chirotherapie. Er hat zusätzlich die Bezeichnung “Arzt für Prävention und Fitnesstraining” erlangt. Er ist Mitbegründer des “Zentrums für Knochengesundheit Kulmbach”.

 

"Im Vordergrund steht die Ausgewogenheit und enorme Vielfalt, die traditionelles Taekwondo bietet. Alle sportlichen Hauptbelastungsformen werden trainiert (Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Beweglichkeit, Gewandtheit, Koordination) unter strikter Vermeidung einseitiger Belastungen.

 

Es erfolgt ein ganzheitliches Training mit dem kompletten Bewegungsausmaß sämtlicher Körperabschnitte in allen Richtungen des Raumes, wodurch insbesondere auch chronischen Schäden am Bewegungsapparat wirkungsvoll vorgebeugt wird.

 

Unterstützend kommen die umfangreiche Budogymnastik und Haltungsschulung zum Tragen, die in jeder Trainingseinheit zum Pflichtprogramm gehören.

 

Diese positiven Effekte des kontinuierlichen Taekwon-Do Trainings wirken sich positiv sowohl auf die körperliche Fitness als auch auf die Psyche und das Allgemeinbefinden aus."

 

 

Kontakt

Uta Babbe

 

Fest       07121/5153380

Mobil      0151/12864150

 

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